Die Satzung in der Fassung vom 21. Oktober 2018. Zum Lesen und Behalten…

Satzung des Ju-Jutsu St. Wendel e.V.

Allgemeines
§ 1
(1) Der Verein führt den Namen Ju-Jutsu St. Wendel e.V.. Sitz des Vereins ist St. Wendel.
(2) Er ist unter der Nummer 817 in das Vereinsregister beim Amtsgericht St. Wendel eingetragen.
§ 2
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.
(2) Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(4) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Mitgliedschaft
§ 3
(1) Jede unbescholtene natürliche Person – gleichgültig welcher Staatsangehörigkeit – kann Mitglied des Vereins werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Bei Personen unter 18 Jahren stellt ein Erziehungsberechtigter den Aufnahmeantrag.
Der Vorstand kann den Aufnahmeantrag mit einfacher Stimmenmehrheit ablehnen.
Im Falle einer Ablehnung ist weder der Verein noch der Vorstand verpflichtet dem Antragsteller die Ablehnungsgründe bekannt zu geben.
§ 4
(1) Wer die Mitgliedschaft erwerben kann, kann auch Ehrenmitglied werden.
Voraussetzung dafür ist, dass sich diese Person entweder um den Verein besonders
verdient gemacht hat oder diese Ehrenmitgliedschaft den Interessen des Vereins dient.
Näheres kann in einer Ehrenordnung bestimmt werden.
(2) Jedes Vorstandsmitglied kann Personen zur Ehrenmitgliedschaft vorschlagen.
Über die begründeten Vorschläge entscheidet der Vorstand. Das Ehrenmitglied ist beitragsfrei.
(3) Die Mitgliedschaft und die Rechte aus der Mitgliedschaft sind weder übertragbar noch erblich.
§ 5
(1) Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist die Zahlung des Mitgliedbeitrages.
(2) Die Höhe des Mitgliedbeitrages wird von den Vereinsbedürfnissen bestimmt und von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit festgelegt.
§ 6
(1) Sämtliche Mitglieder zählen bis zum Ablauf des 18. Lebensjahres zur Vereinsjugend.
(2) Der Jugendreferent wird durch die jugendlichen Vereinsmitglieder gewählt. Der Vorstand schlägt hierzu geeignete Personen, die der Vereinsjugend nahe stehen, zur Wahl vor.
(3) Der Wahlmodus ist der gleiche wie in § 11 und § 12.
§ 7
(1) Alle Mitglieder über 18 Jahre haben das volle aktive und passive Wahlrecht.
§ 8
(1) Die Mitglieder sind verpflichtet:
a. zur Wahrung der Vereinsinteressen
b. zur Beachtung der Vereinssatzung sowie der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
c. zur fristgerechten Zahlung der Mitgliedsbeiträge

Austritt
§ 9
(1) Die rechtswirksam erworbene Mitgliedschaft endet durch den Tod, feiwilligen Austritt
oder den Ausschluss durch den Verein. Der freiwillige Austritt eines Mitglieds ist dem
Vorstand schriftlich mitzuteilen. Die Austrittserklärung ist handschriftlich vom
Mitglied oder dem Erziehungsberechtigten zu unterzeichnen. Gleichzeitig hat das
Mitglied in seinem Besitz befindliches Vereinseigentum an den Verein zurück-zugeben.
(2) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann erfolgen:
a. wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und/oder Nichtbefolgung von Anordnungen des Vorstandes,
b. wegen Verweigerung der Beitragszahlung,
c. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vorstandes oder wegen unsportlichen Verhaltens,
d. wegen unehrenhafter Handlung.
(3) Über den Ausschluss beschließt der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
(4) Der Ausschluss ist dem Betroffenen unter Darlegung der Gründe mitzuteilen. Ihm steht innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zugang des Ausschlussbescheides das Recht des Einspruchs zu. Dieser ist unter schriftlicher Darlegung der Gründe beim Vorstand einzureichen. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung. Hebt der Vorstand seinen Beschluss nicht auf, entscheidet die nächste Mitgliederversammlung über den Einspruch.
(5) Der Wiedereintritt ist möglich. Über die Wiederaufnahme entscheidet der Vorstand mit Zweidrittelmehrheit.

Vereinsorgane
§ 10
(1) Organe des Vereins im Rechtssinn sind gemäß § 26 BGB und § 32 BGB der
Vorstand und die Mitgliederversammlung.
§ 11
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder bindend.
(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens so viele stimmberechtigte Vereinsmitglieder anwesend sind, wie die doppelte Anzahl des geschäftsführenden Vorstandes (§12 (1)).
(3) Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal jedes Jahr statt. Sie werden durch den Vorstand 14 Tage vorher schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte einberufen. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens 8 Tage vor der Mitglieder-versammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.
(4) Innerhalb der ersten vier Monate jeden Jahres ist eine Mitgliederversammlung (Generalversammlung) einzuberufen, die mindestens folgende Tagesordnungspunkte aufzuweisen hat:
a. Jahresbericht des Vorstandes
b. Kassenbericht
c. Bericht der Kassenprüfer
d. Entlastung des Kassierers ( jährlich )
e. Entlastung des Vorstandes ( alle zwei Jahre )
(5) Über die Mitgliederversammlung, vornehmlich über die darin gefassten Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

§ 12
(1) Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
– Vorsitzender
– 1 stellvertretender Vorsitzender
– Schriftführer
– Kassierer
– Jugendreferent
Der Vorstand kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung um folgende Ämter
erweitert werden:
– Sportreferent
– Lehrreferent
– Frauenreferent
– Pressereferent
– Projektleiter
– Technischer Leiter
Der Vorstand wird alle zwei Jahre in der Mitgliederversammlung gewählt. Der Jugendreferent wird von den jugendlichen Vereinsmitgliedern gewählt ( § 6 ).

Aufgaben und Recht des Vorstandes
§ 13
(1) Der Verein wird durch den Vorstand verwaltet. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder ist alleine vertretungsberechtigt.
(2) Vorstandsbeschlüsse können nur in Vorstandssitzungen gefasst werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, sofern mindestens 3 Vorstandsmitglieder, davon eines vom geschäftsführenden Vorstand, anwesend sind. Die Abstimmung erfolgt offen. Anwesende Vorstandsmitglieder sind zur Abstimmung verpflichtet. Es kann mit ja, nein oder Stimmenthaltung abgestimmt werden.
Ausgenommen die Fälle des § 9 (5) genügt für Beschlüsse die einfache
Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden
oder seines Stellvertreters.
(3) Sinkt die Zahl der Vorstandsmitglieder zwischen zwei ordentlichen Mitglieder-
versammlungen unter 4 Personen, so beruft der Vorstand eine außerordentliche
Mitgliederversammlung zum Zwecke der Ergänzungswahl ein. Bis zur
Ergänzungswahl wird die Funktion des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes durch
ein vom Vorstand gewähltes Vorstandsmitglied kommissarisch wahrgenommen.

Kassenführung
§ 14
(1) Der Verein führt die Hauptkasse. Verantwortlich für die Kassenführung ist der
gewählte Kassierer.
§ 15
(1) Die Abteilungen sind der Hauptkasse für die Auslagen verantwortlich und legen auf Anforderung die Unterlagen dem Vorstand zur Prüfung vor.
(2) Vor der Jahresmitgliederversammlung ist die Kasse durch die Kassenprüfer des Vorstandes zu prüfen.
§ 16
(1) Von der Jahresmitgliederversammlung werden zwei Kassenprüfer für die Dauer von
zwei Jahren gewählt (jeweils beginnend im Wechsel in geraden bzw. ungeraden
Jahren). Diese haben die Pflicht und das Recht die Kassenführung der Kasse und die Abschlüsse zu überwachen. Festgestellte Mängel sind unverzüglich dem Vorstand zu berichten. In den Mitgliederversammlungen ( § 11 (4) ) stellen die Kassenprüfer den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

Geschäftsführung
§ 17
(1) Der Vorstand legt eine Geschäftsordnung fest.
(2) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(3) Der Vorstand beschließt den Haushaltsvoranschlag.
(4) Für besondere Fälle sind finanzielle Rücklagen zu bilden.

Haftung
§ 18
(1) Der Verein kann für die durch sportliche Betätigung eingetretenen Schäden und
Unfälle sowie deren Folgen und für abhanden gekommene Gegenstände nicht haftbar
gemacht werden. Jedes Mitglied des Vereins ist jedoch über den Landessportverband für das Saarland gegen Sportunfälle versichert.

Auflösung
§ 19
(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine besondere, zu diesem Zwecke
einberufene Mitgliederversammlung. Beschlussfähig ist die Versammlung, wenn mindestens 50 % der gesamten Mitglieder erschienen sind. Sind bei der ersten Versammlung weniger als 50 % der Mitglieder anwesend, so muss eine neue Versammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit Dreiviertelmehrheit beschlussfähig ist. Im Falle des Auflösungsbeschlusses ernennt die Mitgliederversammlung einen oder mehrere Liquidatoren, die im Vereinsregister eingetragen werden.
Einstimmiger Beschluss der Mitgliederversammlung vom 11.03.2018:
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e. V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 20
Die Privatsphäre der Vereinsmitglieder steht an erster Stelle.
Um ein geregeltes Funktionieren des JJWND zu ermöglichen, werden im Verein, gemäß der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 (“DSGVO”) und dem Bundesdatenschutzgesetz („BDSG“), nur die personenbezogenen Informationen verarbeitet, die für die Erfüllung des Vereinszweckes und für die Betreuung und Verwaltung der Mitglieder (wie etwa Name, Anschrift, in der Regel auch das Geburtsdatum, ferner Bankverbindung, Bankleitzahl und Kontonummer) notwendig sind. Hierzu zählen auch Fotos von sportlichen und vereinsrelevanten Ereignissen, die für den JJWND eine zeitgeschichtliche Bedeutung haben, wie z. B. Jahresversammlung, Wettkämpfe, Schaukämpfe oder Vortragsveranstaltungen. Die Verarbeitung erfolgt auf der Grundlage des abgeschlossenen Mitgliedschaftsvertrages.
Die Weitergabe personenbezogener Daten beschränkt sich ausschließlich auf den in der Satzung festgelegten Zweck, also zur Aufrechterhaltung des Ju-Jutsu Sportbetriebes und der damit zusammenhängenden Öffentlichkeitsarbeit sowie der verbandsinternen Meldepflichten.
Werden darüber hinaus personenbezogene Daten verarbeitet, wird die Einwilligung des Betroffenen eingeholt.
Auf unserer Kommunikationsplattform www.jjwnd.de werden personenbezogene Daten nach den auf der Homepage veröffentlichten Datenschutzregeln verarbeitet.
§ 21
Jedes Mitglied des JJWND hat Anspruch auf Auskunft und Berichtigung seiner personenbezogenen Daten.
Anspruch auf Löschung der personenbezogenen Daten besteht, wenn die Verarbeitung nicht rechtmäßig ist, die Daten für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr erforderlich sind oder eine Einwilligung widerrufen wurde.
§ 22
Jedem Mitglied werden die Informationen, die sich auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten beziehen, zur Verfügung gestellt.
Hierzu gibt sich der JJWND eine Datenschutzordnung, die als Anlage der Satzung angehängt und mit ihr auf der Homepage veröffentlicht wird.

Inkrafttreten der Satzung
§ 23
(1) Vorstehende Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung vom
21.10.2018 mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts
St.Wendel in Kraft. Gleichzeitig erlischt die frühere Satzung.
Änderungen gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21.10.2018 aufgenommen.
St. Wendel, den 21. Oktober 2018


Philipp Leidinger – 1. Vorsitzender

Jochen Frey – 2. Vorsitzender

Melanie Herz – Schriftführerin